24 Oct

Nahverkehr für Anfänger und Auswärtige

Tuesday October 24th 2006, 10:16 pm
Tags: , , ,

Die Autoren des Xenophobe’s Guide für Deutschland müssen Erfahrungen mit München gemacht haben:

On certain stretches your ‘S’ Bahn ticket will cover you for travelling on the the ‘U’ Bahn. On other stretchs, it won’t - [...] Don’t bother asking the ticket salesman even if there is one, the explanation will only baffle you more. Play it safe and buy whichever ticket includes everything - the extra expense is well worth it. Otherwise walk. (Xenophobe’s guide to the GERMANS, Oval Books, Seite 53)1)

Beim Anblick des DIN-A0-Plakats in der U-Bahn (die natürlich nur in deutscher Sprache die Kunden “aufklären”) mit Erklärungen in Schriftgröße 14 oder so sollte man sich in der Tat Zeit nehmen, die richtige Fahrkarte zu wählen. Ohne größere Kenntnisse der deutschen Sprache und logischem Verständnis hat man wenig Chancen: “Als Kurzstrecke gilt jede Fahrt bis zur vierten Haltestelle nach dem Einstieg, davon höchstens zwei mit S- oder U-Bahn”. Die Unterscheidung zwischen Zonen, Ringen und der Umrechnung in Streifenkarten ist auch alles andere als offensichtlich. Die armen Gäste während der WM, die da durchfinden mussten. Damals bei der Wohnungssuche habe ich auch zu viel bezahlt, weil mir die Zuordnung von Zonen/Ringen zu Streifen erst später klar wurde.

1) Zitat im Sinne vom Paragraph 51 UrhG

0 Comments

18 Oct

Blog-Plan

Wednesday October 18th 2006, 10:24 am
Tags: , ,

Mit der U-Bahn durch die Blogs in München, coole Idee yahoo_1

0 Comments

18 Oct

Absolut minutengenau

Wednesday October 18th 2006, 9:54 am
Tags: , ,

Torsten bringt es in seinem Blog auf den Punkt: die Welt ist nicht so genau wie sie vorgibt zu sein. MVV-Bus/U-Bahn/S-Bahn-Pläne sind Zeugen von idealistischer Pünktlichkeit, aber leider nicht mehr als Richtwerte.

An der Giselastraße etwa haben sie für die Busse digitale Wartezeitanzeigen angebracht. Sie zeigen minutengenau an, wie lange man noch warten muss, bis der nächste Bus kommt, zumindest in der Theorie. Die Praxis springt leider so manches mal von gerade noch 2 Minuten Wartezeit auf 14 Minuten bis zur nächsten Ankunft. Entweder ist gerade einer der Busse ausgefallen oder der Busfahrer hat sich verfahren und braucht 12 Minuten länger. Oder Minuten können sich beinahe endlos ziehen. Vielleicht sollten sie es mal mit Anzeigen versuchen, die der Fuzzy Clocks nachempfunden sind: “Voraussichtliche Wartezeit: lange. Besorgen sie sich noch nen Kaffee vom Bäcker gegenüber. Es kann dauern.” So könnten sie ihre Unpünktlichkeit sogar noch gewinnbringend als Werbezeit verkaufen.

Die Fixierung auf absolute Zeitangaben beim MVV verstehe ich schon seit langem nicht mehr. Mich interessiert nicht, ob die Bahn um 17:46 kommt oder doch um 17:49, sondern wie lange ich ca. warten muss, wenn es mal wieder Probleme gibt: Blog.WasDenkenSichEigentlich.
Im Normalfall kommt sie (außer Nachts) eh so häufig, dass man mit dem Nachschauen, wann die nächste kommt, schon die Hälfte der Wartezeit zur nächsten Bahn verbraten hat.

0 Comments

30 Sep

Was denken sich eigentlich…

Saturday September 30th 2006, 4:27 pm
Tags: , , , ,

die MVV-Mitarbeiter, wenn sie in der Münchner U-Bahn die Verspätung des nächsten Zugs in Minuten ansagen. Wenn ich dort ankomme, weiß ich im Allgemeinen (bei einem 5-Minuten-Takt) nicht, wann die nächste gekommen sein sollte bzw. kommen soll. Die Verspätungsinformation von “20 Minuten später” kann heißen, die nächste kommt in 2 Minuten, weil seit 18 Minuten keine mehr kam, oder dass die nächste in 25 Minuten kommt, weil die nächste regulär erst in 5 Minuten kommen würde.

0 Comments