21 Nov

Wiedersehen

Wednesday November 21st 2007, 4:47 pm
Tags: , , , ,

Bevor die Garantie von meinem MacBook Pro abläuft, und sich Staub im Display gesammelt hat, soll dieses zur Reperatur eingeschickt werden. Mit 2 Wochen Apple-Entzug hat der Gravis-Mensch gedroht. Da das Gerät auch mein Arbeitsrechner ist, brauche ich Ersatz für die Zeit, in Form eines vom RZ geliehenen Fujitsu Siemens Notebooks. Die Erfahrungen von einem Tag Ubuntu 7.10, nach rund einem Jahr Mac OSX:

  • Rechner friert keine 2 Minuten nach dem ersten Start ein. Passierte danach zum Glück nicht nochmal.
  • Standby/Suspend geht nicht: Rechner wacht auf, hat aber nur bunte Streifen auf dem Bildschirm
  • Beim Start zeigt er die Statusanzeige nicht an, sondern der Bildschirm bleibt schwarz bis X startet
  • Mixer zeigt 2 Soundkarten an mit wirren technischen Namen, wohl eine für OSS und eine für ALSA
  • Falls der Rechner ein Mikrofon hat, hab ich es nicht zum Laufen gebracht. Aber im Zweifel für den Angeklagten. Vermutlich lag es nicht daran, dass ich die vielen unverständlichen Regler im Mixer nicht verstanden hab (was soll bitte heißen “Aufnahme von Volume”), sondern es ist einfach kein Mikro vorhanden. Der Soundkartenchip/Treiber weiß das aber nicht.
  • Synaptics läuft und ich lade das deb von Skype 2 beta, will es installieren, und er beschwert sich, dass nur ein Paket-Programm laufen kann.
  • Skype läuft mit Text zufriedenstellend.
  • USB-Headset angeschlossen, der Mixer zeigt nix. Also Mixer neugestartet, und siehe da, das USB-Headset erscheint.
  • Also dann Skype Audio-Konferenz probiert. Immerhin funktioniert beinahe perfekt, leider nur das linke Ohr. Also zurück zum Mixer. Beider Kanäle sind an. Mal ein wenig die Mixer-Lautstärker mit der Maus verändert. Aber scheinbar streiten sich Skype und der Mixer um den richtigen Wert. Der Slider springt fröhlich auf und ab und es gelingt mir nicht, mich mit der Maus druchzusetzen.
  • WPA-WLan funktioniert überraschend sofort.
  • Wenn Standby nicht geht, was ist mit Suspend-To-Disk? Er wacht auf. Um den Mauscursor ist ein Quadrat Pixelmüll. Aber sonst bleibt alles schwarz. Keine Fenster zu sehen.
  • IPP-Drucker im Netz werden erkannt, wenn auch nur mit IP und Druckertyp, aber immerhin.
  • Testdruck: nix passiert. Druckericon im Menü zeigt ein rotes Warnsymbol mit der Meldung “Drucker ‘LaserJet_4350′: ‘other’. Was will er uns damit nur sagen?
  • Scheinbar hat Cups den Drucker doch nicht als IPP-Drucker, sondern über das HP-Protokoll eingebunden. Also nochmal händisch mit IPP probieren. Aber leider auch nicht erfolgreich: er findet keine Queue auf dem Drucker, obwohl dieses sowohl beim Kollegen, als auch vom Mac funktionierte. Nach 10min Probieren gebe ich auf.
  • Email: Ich öffne Evolution. Der Einrichtungsassistent erscheint… mit einem Fenster doppelt so groß wie mein Bildschirm. Kosmetik…kann man ja sicher kleiner machen. Leider nicht. Also immer schön das Fenster hin und herschieben, bis man gelesen und beantwortet hat, was die Dialoge einem präsentieren. Unschön, aber nicht kritisch. Was heißt eigentlich “An Passwort erinnern”? Achso, schlechte Übersetzung. Soll wohl “Passwort merken” heißen.
  • Beim Lesen der ersten Emails vom IMAP-Konto fällt mir auf, dass das Touchpad auch einen Scrollbereich hat. Nur funktioniert der nicht. Schade. Die Mauseinstellungen bieten auch nichts an in der Richtung.
  • Ein Kollege gibt mir den Tipp: Drucker als Typ “sonstige” installieren. Also wieder in die Druckeinstellungen, Drucker hinzufügen. Wie auch vorher erscheint ein Popup ohne Fensterrahmen “Searching printers”, was tatsächlich 2min dort bleibt. Und es ist “sticky”, also vor allen Fenstern. Daher: 2min erzwungene Kaffeepause. Dann schließlich Drucker als “sonstige” mit “ipp://10.x.y.z:80″ eingetragen. Er fragt brav nach dem Drucktyp. Aber die Liste ist lang. Warum kann man darin nicht suchen? HP hat eine Menge Drucker angeboten, die mich aber alle gar nicht interessieren. Aber nach der richtigen Auswahl: es funktioniert. Er druckt. Wer hätte es gedacht, dass ein IPP-Drucker so funktioniert, aber nicht über den IPP-Dialog.
  • 1024×768 ist kein große Auflösung, schon gar nicht mit Gnome. Warum sind die Icons alle so riesig? Und warum kann man das nicht ändern? Na zumindest gibt da Abhilfe, wenn man einen Editor bedienen kann.
  • To be continued….

    Update 1:

  • Hatte einiges geschrieben auf unserer Kreidtafel im Büro und hab ein Foto mit dem Handy gemacht. Sollte ja nicht schwierig sein, es auf den Rechner zu bringen per Bluetooth. Leider hab ich es nach 3 Kollegen und ebenso vielen Ubuntu-Rechnern aufgegeben. Mehr als “invalid locator” haben wir nicht hinbekommen.
  • Mein Wacom Tablet Graphire4 per USB angeschlossen. Tatsächlich gibt es mit Xournal eine äußerst brauchbare Journal-Applikation. Zum Installieren des Tablet muss man an die xorg.conf und dort ein paar Einträge vom Kommentarpräfix befreien. Nicht schön, aber machbar. Nach dem folgenden Neustart des X-Server läuft es tatsächlich. Leider aber auch nur nach einem solchen bei späteren Versuchen, wenn ich das Gerät beim X-Server-Start nicht angesteckt hatte. Auch ein Suspend überlebt die Wacom-Unterstützung nicht. Das Ubuntu-Forum ist recht voll von Diskussionen zum Thema…
  • Nach einem Neustart wegen fehlgeschlagenem Aufwachen aus dem Suspend darf ich 5 Minuten Kaffeepause machen, weil die ext3-Partition geprüft werden möchte. Nach 36 Starts ist das Vorschrift. Ctrl-C kann dies auch nicht unterbrechen. Gut dass ich Zeit für einen Kaffee nutzen kann und nicht etwa vor einem Vortrag das Publikum hinhalten muss. Dies ist mir tatsächlich mal passiert. Sowas kommt immer im falschen Moment.
  • Not to be continued… mein Mac ist wieder da von der Reparatur.

    0 Comments

    25 Jun

    Dreiklang … fast

    Monday June 25th 2007, 3:41 pm
    Tags: , ,

    … hab mir ein USB-Headset gekauft für Spracherkennung im DP Italienisch-Kurs, genauer ein Plantronics 500 USB. Nichts besonderes.

    • Eingestöpselt in den USB-Port des Macs: nichts passiert. Als langjähriger Linux und Windows-Benutzer kommt gleich der Verdacht, dass was nicht funktioniert hat. Also Systemeinstellung auf und unter “Ton” nachschauen: “Unknown USB Audio Device” erscheint. Alles normal. iTunes spielt problemlos übers Headset. Mikrofon schlägt aus. Schön. Plug’n'Play wie es sein soll.

    • Weiter mit Parallels, da läuft der Sprachkurs im virtuellen Windows XP. Also “USB-Gerät verbinden”. Das Headset verschwindet aus der Systemeinstellung im OSX und Windows beginnt seine “Neue Hardware”-Orgie. Diverse kleiner Popups erscheinen, “Neue Hardware gefunden”, “Neues USB-Gerät gefunden”, “Neues HID-Gerät gefunden”, noch ein paar weitere. Nach 30 Sekunden: “Die neue Hardware wurde installiert und kann nun verwendet werden”. Alles läuft wie es soll. Abgesehen von ein paar mehr Meldungen als OSX alles bestens.
    • Anschluss am Ubuntu-Notebook vom Kollegen. Ubuntu meldet nichts. Also Ton-Konfiguration geöffnet in der Hoffnung, es könnte so schön einfach wie unter OSX sein. Dort erscheint das Gerät. Also den Standard auf das USB-Gerät gesetzt. Nun müssten alle Audio-Applikation übers Headset laufen. Skype funktioniert bestens nach dem Umschalten aufs Headset in den Einstellungen. Also Amarok gestartet, es tut sich nichts. Er spielt, aber man hört nichts. Skype beendet. Amarok nochmal, … nix. Rhythmbox gestartet … gleiches Trauerspiel. Es ist nichts zu hören. Schade.
    0 Comments

    10 Jan

    apt-get install kubuntu … Cannot install because of missing package “quality-control”

    Wednesday January 10th 2007, 7:56 pm
    Tags: ,

    How can that happen: completely fresh Kubuntu 6.10 install; then launching the “add/remove software” menu item and searching for “mzscheme”…. crash, segfault … The Linux user experience!?

    0 Comments

    16 Nov

    bash

    Thursday November 16th 2006, 7:40 pm
    Tags: ,
     export PS1='\[\e[0m\](if [ (jobs | wc -l) != 0 ]; then
     echo "[\e[33;1m\]Formula does not parse: (jobs | awk ‘\”{printf (” %s”,3)}’\”)
     \[\e[33;1m\] \[\e[0m\]] “; if)
     \[\e[32;1m\]\u\[\e[37;1m\]@\[\e[31;1m\]\h\[\e[0m\]:
     \[\e[31;1m\]\w\[\e[0m\]$ ‘
    
    0 Comments

    09 Nov

    It is inside - in Linux

    Thursday November 09th 2006, 1:01 pm
    Tags: , ,

    Xgl - the newest, coolest thing for the Linux desktop. Linux even has this kind of eye-candy before Microsoft Vista hits the market. Well - whatever it means “to have it”. If non-Linux companies claim a feature in their product, it normally means it’s more or less integrated. The Linux world is different. Of course Xgl is flying around for at least a year or so in the experimental package repository near to you. But now SUSE (didn`t notice when they changed its name from SuSE to SUSE…) officially writes for their 10.1 version that “it’s inside”. Litarelly it is only as long as you call a several sides long installation instruction page on opensuse.org “inside”, making it “relatively easy on SUSE Linux 10.1″. In reviews about SuSE, sorry, SUSE 10.1 you find things like that:

    Naturally, such magic can be used either for good or for evil. I do not recommend taunting Windows or Mac users sitting next to you on a long flight, as you open your laptop and throw your colors before their incredulous, “still waiting for Vista” faces. (Review: SUSE 10.1 - Joe Barr)

    Of course you can get a 3D desktop like that on your Linux (if you invest enough time configuring it and trouble shoot all its children’s diseases), and it’s even before Vista is available at your computer dealer around the corner. But it’s a very different kind of perception what “support” for a feature means.

    0 Comments