10
Oct
Warum fragt Congstar (alias Telekom) bei der Anmeldung nach Wunschterminen zur Freischaltung vom DSL, wenn es dann doch 5 Tage länger dauert (laut Auskunft eines Hotline-Mitarbeiters)? Letzterer rechnet mir dann auch noch auf recht unfreundliche Weise vor, wie viel Werktage seit dem Bestelltermin vergangen sind und dass ein Auftrag 8 bis 10 von diesen bis zur Freischaltung benötigt. Leider weiß deren Webseite das nicht und macht einem Hoffnung auf schnelle Aktivierung, die dann aber natürlich nicht eingehalten wird. Warum gaukeln Firmen dem Kunden im Internet heute hochmoderne IT-Systeme vor, die einem tagesgenau die Auftragsabwicklung voraussagen können, wenn es dann doch nicht klappt, weil der Auftrage erst wieder von einem Mitarbeiter händisch ins eigentliche Auftrags-System übertragen werden muss, was natürlich mindestens doppelt so lange dauert, wie angekündigt. Tipp für zufriedenere Kunden: Schreibt wieder “2-4 Wochen bis zur Freischaltung”, dann kann man zumindest positiv überrascht werden, wenn es nach 10 Werktagen klappt.
Nachtrag: Bestätigung ist da. Am 22.10. wird freigeschaltet. Mit dem Analoganschluss der Telekom vom 17.9. sind es ja nur 5 Wochen bis zum Internet. Damit übertrifft die Telekom mit ihrer Tochter Congstar sogar noch die Mitbewerber, bei den man von 3-4 Wochen hört. Halleluja.
04
Sep
Bis zu 4 mal versucht der bekannte Paketdienst mit hellblauen Autos und dem Namen eines griechischen Gottes die ihm anvertrauten Pakete zuzustellen. So zumindest wird es behauptet in der FAQ auf dessen Webseite. Von Benachrichtigung im Falle des Nichterreichens steht stort leider nichts.
So geschehen mit einem Paket nach Berlin: Am Donnerstag 30.8. war der Empfänger leider nicht anwesend, aber ist ja nicht so schlimm, wenn es weitere 3 Zustellversuche geben wird. Brav wurde dazu auch die Benachrichtigung in den Briefkasten geworfen. Was an den folgenden Tagen passierte, ist leider unbekannt. Die Telefondame an der Hotline behauptet, es wurde versucht zuzustellen. Benachrichtigungen im Briefkasten blieben leider aus. Ob dem Paketboten diese ausgegangen waren oder ihm das 25 kg Paket für 8,70 Euro einfach zu billig erschien, um es nochmal zu versuchen, kann nicht mehr aufgeklärt werden.
Fakt ist nur, dass es die Telefondame nicht mal zu einem “Es tut uns leid” oder “Wir entschuldigen uns für die Umstände” oder so gebracht hat. Stattdessen soll ich mich doch beschweren und würde dann vielleicht das Geld wiederbekommen. Sehr schön. Immerhin hat sie mir dann zugestimmt, dass ich in Zukunft wohl auf die Konkurrenz zurückgreifen müsse.
Sie werben übrigens mit “Weil’s gut ankommt” auf ihrer Webseite. Recht haben sie vermutlich, aber leider nicht beim Adressaten, sondern beim Absender, weil es nun auf dem Weg zurück dorthin ist.
Update: Plötzlich ist das Paket wieder in der Auslieferung und von Zustellversuchen kein Wort bei der Hotline. Gut, dass der Laden sein Computersystem im Griff hat. Gestern stand noch das hier da: “Da der Empfänger mehrmals nicht angetroffen wurde, wird die Sendung unter einer anderen Nummer an den Absender zurückgeschickt.”